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Carsharing in Düsseldorf auf dem Vormarsch

Zwei Carsharing-Anbieter haben es gezeigt, nämlich die Anbieter „DriveNow“ sowie „car2go“: Auch in Düsseldorf ist mittlerweile das Prinzip Carsharing en vogue. Dies bewies eine Nachforschung dieser beiden Anbieter. Nach den Ergebnissen dieser Ermittlungen profitieren bereits 30.000 Kunden von diesem Projekt.

Dieses Carsharing funktioniert nicht nur in Düsseldorf ganz einfach. Der Bürger verzichtet auf ein eigenes Fahrzeug, zumal ja die Parkplatznot in den Städten ohnehin zu groß ist. Carsharing unterbindet somit zum einen diese Parkplatznot; zum anderen können die Kunden das Fahrzeug am Ende der Fahrt ganz einfach wieder am Straßenrand abstellen. Genau dies gestattet das im letzten Jahr in Düsseldorf ins Leben gerufene. Ausgangspunkt für diese Bequemlichkeit ist eine Vereinbarung zwischen der Stadt und den Anbietern „DriveNow“ sowie „car2go“. Nach dieser Vereinbarung wurde zwischen den Protagonisten dieses auf erst einmal drei Jahre angelegten Projektes eine Ausnahmegenehmigung geschaffen. Diese besagt schlichtweg, dass die Kunden die Carsharing-Fahrzeuge der oben genannten Anbieter, ohne ein Parkticket lösen zu müssen, in dem öffentlichen Straßenraum abstellen dürfen. Der einzelne Kunde bestellt z.B. über sein Smartphone oder via Internet ein Mietfahrzeug, holt dieses an einer bestimmten Stelle in der Stadt ab, nach Ablauf der Nutzungszeit wird es wieder in der Stadt am Fahrbahnrand abgestellt.

Das System Carsharing kommt in Düsseldorf wahrlich gut an, wie es sich aus der Umfrage unter 759 registrierten Kunden dieser beiden Anbieter ergab. Es sind zwei Zahlen, die als Ergebnis dieser Umfrage herausragen. Sechs Prozent der Befragten hatten ihr eigenes Auto bereits abgeschafft; 16 Prozent haben den Kauf eines eigenen fahrbaren Untersatzes zumindest für einen Zeitraum von 12 Monaten auf die lange Bank geschoben. Zudem gibt es in Düsseldoft bereits 30.000 Carsharing-Kunden. Die meisten dieser Kunden kommen aus dem City-Bereich. Daneben gibt es aber auch Pendler, die auf das Carsharing- Modell zurückgreifen. Zwar besitzen immer noch 40 Prozent der Nutzer ein eigenes Fahrzeug. Da dieses bedingt durch dieses Pilotprojekt aber immer öfter vor der eigenen Tür stehen bleibt, wird die städtische Infrastruktur entlastet. Zudem besitzt noch jeder zweite Nutzer ein Ticket für den Düsseldorfer ÖPNV. Interessanterweise scheint Carsharing eher Männer anzusprechen. Bei einer Altersgrenze von 25 bis 64 Jahren sind lediglich 20 Prozent der Kunden weiblich. Wie dem auch sei: 550 Fahrzeuge dieser beiden sich durchaus konkurrierenden Anbieter gewähren eine flächendeckende Versorgung rund um die Uhr. Im Übrigen wird ein Fahrzeug pro Tag im Durchschnitt viermal genutzt. Zwar steht Carsharing in Düsseldorf gerade erst am Anfang, insgesamt ist aber eine regelmäßig steigende Zuwachsrate an Kunden zu verzeichnen.

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Bild: emc – sxc.hu