Carsharing nur mit null Promille

Carsharing ist in den letzten Jahren zu einer immer beliebteren Methode der Fortbewegung geworden, doch wer als Autofahrer daran teilnehmen möchte, der sollte die Vorschriften der großen Carsharing Anbieter genau kennen. Denn während in Deutschland generell die 0,5 Promille Grenze gilt, so ist diese bei vielen Carsharing Anbietern Null Promille. Daher sollte man die Geschäftsbedingungen der Anbieter genau durchlesen, ehe man ein Fahrzeug der Agenturen nutzt, denn baut man einen Unfall, so kann dies sehr kostspielig werden.

Sollte nämlich festgestellt werden, dass man während des Unfalls Alkohol im Blut hatte, so kann dies dazu führen, dass man seinen Versicherungsschutz verliert. Dies bedeutet dann, dass der Unfallfahrer selbst für sämtliche Schäden am Carsharing Fahrzeug, sowie den weiteren Schäden die der Unfall verursacht hat aufkommen muss. Zusätzlich wird man in diesem Fall auch die Mitgliedschaft bei dem betreffenden Carsharing Anbieter gekündigt. Zu den Anbietern, bei denen die Null-Promille-Grenze in den AGBs steht zählen unter anderem Drive Now und Car2Go, doch es gibt auch Anbieter, bei denen die gesetzlichen Vorschriften gelten.

So kann mein sich beim Anbieter Flinkster bei einem Wert von bis zu 0,5 Promille noch hinters Steuer setzen, jedoch sollte man sich auch hier ganz sicher sein, dass man diesen Wert nicht überschritten hat. Denn verursacht man mit einem Fahrzeug der Deutsche Bahn Tochter Flinkster einen Unfall und es stellt sich heraus, dass man nicht mehr fahrtüchtig gewesen ist, so bleibt man auch hier auf den Unfallkosten sitzen. Als kleines Trostpflaster muss man jedoch nicht direkt mit dem Mitgliedsschaftausschluss rechnen, denn bei Flinkster wird jeder Fall individuell geprüft, so dass man dort auch nach einem Unfall noch die Möglichkeit hat weiter die Fahrzeuge des Anbieters zu nutzen.